Webhoster mit SSD-Speicherplatz

Webhoster mit SSD-Speicherplatz

Es gibt immer mehr Webhoster mit SSD-Speicherplatz, weil ihre Kunden es verlangen. Wer heute im Geschäft bleiben will, kommt um den Einsatz von SSD-Servern nicht herum.

Wenn eine Webseite noch ganz am Anfang steht und keine datenintensiven Plugins installiert wurden, dann reichen für den Start Webhoster mit SSD-Speicherlatz völlig aus.

Manche Webhoster tricksen ein wenig, indem sie viel Speicherplatz anbieten, wovon dann aber dann nur ein Bruchteil auf SSD und der Großteil auf HDD ist. So lange diese Webhoster damit ehrlich umgehen, sollte das soweit in Ordnung sein. Denn wichtig ist, dass WordPress und die eingebundenen Funktionen auf SSD-Festplatten laufen.

Ein paar Webhoster als Beispiele

Wir sind mit den meisten Webseiten bei Strato. Ein sogenannter „Massenhoster“, der nicht immer den besten Ruf hat. Da stimmt aber das Preis-Leistungs-Verhältnis. Manche Plugins benötigen viel SSD-Speicherplatz oder eine schnelle Anbindung und da können die Webhostingpakete oftmals nicht mithalten. Als Alternative bieten sich dann aber V-Server an, die an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können.

HostEurope ist auch ein Massenhoster, aber damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Ist zwar ein wenig teurer, aber dafür laufen die allermeisten Webseiten störungsfrei. Und die von HostEurope bereitgestellten Statistiken sind richtig gut.

Ein echter Geheimtipp könnte WP-Webhosting sein. Wenn Sie nicht viel Speicherplatz benötigen, denn damit wird da „gegeizt“, dann sind Sie dort richtig gut aufgehoben. WP-Webhosting hat sich auf WordPress spezialisiert. Sollten Sie bereits eine WordPress-Webseite haben, dann zieht WP-Webhosting Ihre Seite kostenlos zu deren Server rüber. Aufgrund einer negativen Erfahrung können wir diesen Hoster nicht mehr unkritisch weiterempfehlen.

Mit Webgo haben wir selber noch keine Erfahrungen sammeln können. Deren Angebote im Bereich Webhosting lesen sich aber nicht schlecht. Zumindest geben die dort neben dem SSD-Speicherplatz auch den zur Verfügung stehenden Arbeitsspeicher und die auf demselben Server befindliche Anzahl anderer Kunden an. Teurer als Strato, aber bei Strato fehlen diese Angaben…

Wer es ein wenig extravaganter haben muss, der sollte sich ruhig einmal bei RAIDBOXES umsehen. Die Produkte scheinen beim ersten Anblick völlig überteuert zu sein, aber bezieht man deren Service mit ein, dann relativiert sich das wieder. Es bleibt zwar – im Vergleich zu den Massenhostern – teuer, aber es sind nützliche Dienstleistungen inklusive. Schauen Sie aber bitte selber auf RAIDBOXES, was zu Ihnen passen könnte.

Bei HOSTPRESS kommen einem die Preise versalzen vor. Dafür nehmen sie aber gewisse Servicearbeiten ab, bauen auf Websicherheit und haben beispielsweise WP-Rocket (Grob erklärt: Plugin das den Cache auslastet und so Google mehr Besucher vortäuscht) auf den Webseiten installiert. HOSTPRESS scheint sich auf WooCommerce spezialisiert zu haben und ist deshalb für Shop-Betreiber eine gute Alternative. Warum HOSTPRESS so „teuer“ ist.

Fazit

Es gibt nicht „DEN WEBHOSTER“, denn dafür sind die Bedürfnisse einfach zu unterschiedlich. Beim WP-Dienst bekommen Sie (kostenpflichtig) eine Empfehlung ausgesprochen, wenn Sie auf ein paar wichtige Fragen Ihre Antworten geben. Jeder Webseitenbetreiber sollte sich vorher Gedanken darüber machen, was seine Webseite eines Tages leisten soll. Am Anfang ist der Speicherplatz für schätzungsweise 90 Prozent nebensächlich, weil auch 5 GB ausreichend sind.

Wer es sich leisten kann, der setzt vom ersten Tag an auf einen kleinen V-Server. Die Kosten liegen dann beim kleinsten V-Server bei 6 Euro monatlich. Hinzu käme einmal jährlich die Domaingebühr. Man kann dann ein tägliches Backup auf seinen eigenen Server einrichten und je nach Größe der Webseite auch für die letzten Wochen.